In den letzten Jahren hab ich viele verschieden Arten von Pizzaböden probiert, von Blumenkohl über Quinoa waren die unterschiedlichsten Varianten dabei. Dieser Pizzaboden aus Kichererbsen, genauer gesagt Kichererbsenmehl, ist mit Abstand der beste, den ich je gemacht hab. Dazu kommt, dass er so einfach und schnell gemacht ist, dass es mir und meiner Frau schwer fällt nicht jeden Abend diese Pizza zu machen. Wobei das bei dieser nährstoffreichen Pizza nicht so das Problem wäre…
Mit etwas Salz, Kräutern und Wasser verrührt wird der Teig kurz in dem Ofen ausgebacken. Dann belege ich den Kichererbsen-Pizzaboden mit der Tomatensauce und gebe ein paar Kleckse des unglaublich leckeren Cashew-Käses drauf. Zu guter Letzt belege ihn mit meinen liebsten
Toppings: getrocknete Tomaten, Basilikum und Pilze.
Für den Pizzaboden
- 100 g Kichererbsenmehl
- 1/2-1 EL italienische Kräuter nach Geschmack
- 1 Prise Salz
- 1 TL Bratöl/ Kokosöl
Für den Cashew-„Käse“
- 50 g Cashews (ungeröstet & ungesalzen) mind. 1 Stunde in Wasser eingeweicht
- 3 EL Hefeflocken
- 1 EL Zitronensaft
- 1 Prise Kala Namak Salz
- 1 Prise Kurkuma (oder Paprikapulver) optional
Pizzaboden
- Kichererbsenmehl, Salz und ital. Kräuter in einer Schüssel zusammen mit 120 ml Wasser vermengen. Der Teig sollte dickflüssig sein.
- Etwas Bratöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Den Teig zügig dazugeben und durch Schwenken der Pfanne oder mit einem Spatel o.ä. verteilen bis der Teig ebenmäßig verteilt ist. Von beiden Seiten je ein paar Minuten ausbacken. Den Pizzaboden auf einem mit Backpapier belegten Backblech beiseitestellen.
Cashew-„Käse“
- Cashews abgießen und in eine Küchemaschine/ einen kleinen Mixer geben. Die anderen Zutaten dazugeben und alles mit ausreichend Wasser bedecken. Solange mixen bis eine zähflüssige Creme entsteht, ca. 2-3 Minuten. Falls nötig, nach und nach etwas Wasser dazugeben. Nach Belieben mit einem Löffel ein paar Kleckse auf dem Pizzaboden.



